Unter dem Motto „Kunst für uns…“ wird das Hofheimer Rathaus einmal mehr zur Galerie: Kunstschaffende des Kulturkreises Wallauer Fachwerk zeigen dort bis zum 30. April eine vielfältige Ausstellung – von Malerei über Fotografie und Radierungen bis hin zu einem ganz besonderen Gemeinschaftswerk.
Kunst sei für Menschen da, zum Anschauen, Berühren, Nachdenken und Ausdrücken – dieser Gedanke steht im Mittelpunkt der Schau, die bewusst niedrigschwellig und einladend daherkommt. Die offizielle Eröffnung findet am 8. April um 19 Uhr statt. Bürgermeister Wilhelm Schultze wird die Vernissage eröffnen, musikalisch begleitet von Saxophonist Paul Pfeffer.
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher gleich zur Eröffnung: Ein großformatiges Bild, das Kinder und Jugendliche beim Hofheimer Altstadtfest 2024 gemeinsam gestaltet haben – unter Anleitung der Künstlerin Ulrike Anna Schmidt brachten sie ihre ganz eigenen Eindrücke und Gefühle zu ihrer Heimatstadt auf die Leinwand. Das farbenfrohe Gemeinschaftswerk wird für einen guten Zweck versteigert.
Auch darüber hinaus bietet die Ausstellung eine breite künstlerische Palette: Zu sehen sind unter anderem maritime Malerei von Angelika Brandt-Herbert aus Hofheim, abstrahierte Landschaften von Ingrid Franke aus Wallau sowie Arbeiten aus Indien von Gunhild Kaule aus Frankfurt. Hans-Peter Krecker aus Sulzbach zeigt Fotografien und Street-Art aus Krakau, während Ulla Hübner aus Kelkheim figürliche Malerei präsentiert.
Ergänzt wird die Schau durch Werke „Malerei zwischen Himmel und Erde“ von Jolanta Madej (Niedernhausen), Karin Kranz (Kronberg) mit einer Hommage an Tiffany, Regina Lüneberg (Eppstein) mit abstrahierte Stillleben, Mayumi Unuma-Linck (Luttenbach im Elsass) zeigt japanische Motiven, Ulrike Anna Schmidt (Hohenstein), Waltraud Hassinger (Hofheim) und Yasuyuki Ueda stellen Landschaftsmotive aus und Karin Tart (Frankfurt) zeigt Kinderportraits.
Insgesamt entsteht im Rathaus eine Ausstellung, die nicht nur die Vielfalt künstlerischer Handschriften zeigt. Sondern die auch den Gedanken in den Mittelpunkt stellt, dass Kunst vor allem eines soll: Menschen erreichen.



